Auch wenn der Muttertag knapp hinter uns liegt – es gibt immer eine gute Gelegenheit, die Errungenschaften der weiblichen Grafikdesigner zu zelebrieren. Die Damen in der Welt der zeitgenössischen Illustration haben heutzutage eine Menge Erfahrung und sind bereit, diese zu teilen.

Hier ist eine Sammlung von Design-Tipps und Zitaten unserer Lieblingsdesignerinnen, die wir besonders nützlich finden, vom Entwickeln einer Technik und dem Finden von Inspiration, bis zum Managen der Work-Live-Balance.

Design-Tipps in Zitaten

Famous women illustrators
Von links nach rechts: Leanne Shapton, Jessica Hische, Hannah Stouffer

„Es gibt dieses Zitat, das sagt „Wenn du nichts Peinliches tust, tust du nichts Lohnenswertes“. Ich musste neulich daran denken, als ich an ein paar Sachen gearbeitet habe und es ist wirklich wertvoll. Es ergibt tatsächlich Sinn, du musst dich der Welt da draußen stellen und darauf vorbereitet sein, dich verletzlich zu fühlen. Entblößung ist Teil des Immunsystems, es ist notwendig, so wachsen wir, so werden wir stärker. “

– Leanne Shapton für Rookie Mag

„Als Designer musst du eine Methode finden, um dich auf forschende Weise durch deine guten und schlechten Ideen zu arbeiten. Ich liebe eine verbale Ideenfindung vor der visuellen Ideenfindung – Wortassoziationslisten zu erstellen und meine Gedanken schweifen zu lassen. Je früher ich das während eines Projekts mache, umso leichter fällt es mir, auf etwas Einzigartiges zu kommen.“

– Jessica Hische für designboom

„Der Großteil meiner Arbeit wird eher zu einem meditativen Prozess und darum geht es mir, die Meditation die ich erreiche, während ich arbeite. Natürlich gestalte ich mit allgemeinen Motiven im Kopf, aber normalerweise arbeite ich nur, um zu arbeiten. Ich kann nur wärmstens empfehlen, dich deiner Praktik vollkommen hinzugeben, und danach auf ein paar Drinks rauszugehen.“

– Hannah Stouffer für Hi Fructose

Famous women illustrators
Von links nach rechts: Dana Tanamachi, Johanna Basford, Olimpia Zagnoli

Mein persönlicher Rat für junge Künstler/Designer ist, sich eine Sammlung von Quellen und Inspirationen anzulegen, die nicht aus dem Internet kommen. Geh weg vom Computer. Geh in die Bibliothek, den Buchladen oder Flohmarkt und stöbere ein wenig herum. Mache daraus einen schönen Nachmittag. Finde etwas, das dich anspricht – du wirst es wissen, wenn du es findest!“

– Dana Tanamachi für Design*Sponge

„Zugegeben, die Arbeit für einen Kunden wird immer Vorrang haben, aber wenn du ein gutes Zeitmanagement hast, schaffst du es, alles unter einen Hut zu bekommen. Ich bezahle nicht für Werbung, Postwurfsendungen und habe keinen Agenten. Stattdessen verlasse ich mich auf Promo-Projekte, um meine Skills an den Mann zu bringen und neue Kunden zu gewinnen. Diese Tatsache allein ist ein ziemlich guter Motivator.“

– Johanna Basford für DigitalArts

„Sei anders. Halt deine Augen offen. Nimm alles auf, was du siehst, verarbeite es und dann gib es auf deine ganz persönliche Art und Weise wieder. Lass dich von etwas inspirieren, das nicht einfach Illustration ist. Sei ernst. Sei albern. Betrink dich hin und wieder. Träume viel. Denke nicht, dass du es nicht schaffen kannst, denn das kannst du.“

– Olimpia Zagnoli für The Great Discontent

Famous women illustrators
Von links nach rechts: Helena Perez-Garcia, Lotta Nieminen, Isabelle Arsenault

Es ist essenziell, ein starkes Portfolio und eine professionelle Website zu haben, um deine Arbeit zu zeigen. Diese sind deine Hauptwerkzeuge, um die richtigen Kunden zu kontaktieren, zu denen dein Stil und deine Arbeit passen würde.“

– Helena Perez-Garcia für Jung Katz

„Auf meinem Sterbebett hoffe ich, dass ich weniger gearbeitet habe und mehr Zeit beim Essen mit Freunden, meiner Familie und mit Gesprächen mit meinen Großeltern verbracht habe. Menschen denken selten „Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet.“

– Lotta Nieminen für The Great Discontent

„Ich mag es, mit Techniken zu experimentieren und die möglichen Visuals für jedes Buch, an dem ich arbeite, zu erkunden. Ich neige auch dazu, mit Farben zu spielen und sie dem Schwarz-Weiß gegenüberzustellen.“

– Isabelle Arsenault für Perogies and Gyoza

Famous women illustrators
Von links nach rechts: Malika Favre, Marion Deuchars, Kris Mukai

„Um einen gewissen Stil zu haben, muss die Originalität unverfälscht sein. Ob Zeichnen ein Ventil für etwas Tieferes und Verborgenes ist oder ein Abbild deiner Weltanschauung, es muss von einem persönlichen Ort kommen.

Wir alle sind von Blogs und anderen Illustratoren beeinflusst – visuellen Tricks und Techniken – aber das, was wir lieben, ist nicht immer das, was wir sind – manchmal genau das Gegenteil. Also beschäftige dich nicht zu sehr mit der Arbeit anderer Leute und versuche, in Bereichen Inspiration zu finden, die nichts mit Illustration zu tun haben.“

– Malika Favre für Kuvva

„Indem du dich von den Techniken anderer Künstler beeinflussen lässt, schaffst du Zutritt zu deinen eigenen Bildern. Es ist ein großartiger Weg, die Angst vor dem leeren Blatt Papier zu überwinden und führt dich aus deiner Komfortzone und deinen Gewohnheiten.“

– Marion Deuchars für It’s Nice That

„Es scheint, die Leute denken, wenn du einen Teilzeitjob hast oder nicht Vollzeit als Künstler arbeitest, macht dich das weniger zu einem Illustrator oder echten Künstler. Warum? Ja, es ist schwierig, die Balance zwischen Arbeit und Selbständigkeit zu finden, aber Erfahrungen, die nichts mit Illustration zu tun haben, sind extrem wertvoll.“

– Kris Mukai für AV Club

Welches ist dein Lieblingszitat? Teile es in unseren Kommentaren!