Es scheint jeder, ganz besonders Hollywood hat eine ziemlich lustige Vorstellung davon, was es heißt, ein Grafikdesigner zu sein. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, es wäre ein Kinderspiel, einen freiberuflichen Grafikdesigner aus der Menschenmenge herauszupicken, egal wo auf der Welt man sich befindet. Suche einfach nach einem jungen, hippen Single, der endlos Kaffee in sich hineinschüttet und wild auf sein MacBook Pro einhämmert.

 

Allerdings ist dem nicht annähernd so! Wenn du wirklich lachen willst, frage irgendwen auf der Straße „Was macht ein Grafikdesigner?“. Wenn du damit fertig bist, dich schlapp zu lachen, zeige ihm diesen Blogartikel.

Heute feiert 99designs einen großartigen Meilenstein: $150 Millionen an Auszahlungen an unsere Designer. Aus diesem Anlass präsentieren wir euch hier das Ergebnis einer weltweiten Umfrage an tausende Grafikdesigner aus 192 Ländern. Unser Ziel war es, herauszufinden, wie ihr Leben wirklich ist und was sie am meisten an ihrer sorgfältig gestalteten Karriere lieben. Die Antworten werden dich überraschen:  

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Überraschung #1: Sie sind (meistens) gar nicht mit Koffein vollgepumpt

Wenn die Kellnerin fragt, ob sie noch etwas Kaffee wollen, sagen die meisten Grafikdesigner bereits nach einer Tasse „Nein“. Zumindest in Nordamerika, Südostasien, Großbritannien und Brasilien. Um mit den echten Kaffeejunkies abzuhängen, musst du nach Australien, Deutschland oder Mexiko ziehen. Tatsache ist, die meisten Grafikdesigner reden überhaupt nicht mit einer Kellnerin, da sie von zu Hause arbeiten, nicht in Cafés. Quer durch Europa bevorzugen es Grafikdesigner, ihre überschüssige Energie bei Sport an der frischen Luft und anderen Aktivitäten zu verbrennen.

Überraschung #2: Sie wollen, dass ihre Kinder Grafikdesigner werden

Eine Volksweisheit besagt, Künstler wollen, dass ihre Kinder alles Mögliche werden, nur nicht Künstler, nachdem sie selbst erfahren haben, wie schwer es ist, als Künstler zu leben. Aber nicht so Grafikdesigner. Das Geschäft im Jahr 2015 boomte und sie prognostizierten noch viel mehr Arbeit in der Zukunft. Die Aussichten sind so gut, dass die meisten Grafikdesigner ihre Kinder dazu ermutigen würden, ihren Traum einer Karriere als Selbstständiger nachzugehen. Aber die wahre Überraschung an dieser Überraschung ist vielleicht das: Grafikdesigner haben Kinder! Wer hätte das gedacht?

Überraschung #3: Sorry, sie sind vergeben

Suchst du nach einem nerdigen Grafikdesigner (aber mit einem Wahnsinnskörper), mit dem du ein bisschen Spaß haben kannst? Sorry, er (oder sie) ist bereits vom Markt. Ja wirklich, die meisten Grafikdesigner sind verheiratet und haben bereits 10 Jahre Erfahrung als Grafikdesigner hinter sich. Und während unsere Umfrage kein Standardmaß für Hipness ermittelt hat, ist es erwähnenswert, dass der durchschnittliche Grafikdesigner nicht in einer Bar rumhängt und nach Liebe oder Logo Designs sucht.

Überraschung #4: Designer lieben die kreative Freiheit mehr als flexible Arbeitszeiten

Wann immer dich jemand fragt „Sollte ich auch Grafikdesigner werden?“, kannst du antworten „Kommt drauf an. Magst du kreative Projekte und dein eigener Chef zu sein?“. Dies waren die beiden Gründe, die sich den ersten Platz teilten in der Kategorie „Das Beste daran, Grafikdesigner zu sein“. Für kreative Menschen, die praktisch denken, gibt es keinen besseren Job auf dieser Welt. Grund Nummer zwei waren die flexiblen Arbeitszeiten und Grund Nummer drei die Tatsache, dass man keinen Arbeitsweg hat. All diese Gründe ergänzen eine bedeutungsvolle Arbeit und ein ganz neues Level an Unabhängigkeit und werden so ihren Träumen gerecht.

Steine im großen Mosaik

Natürlich gibt es unzählige Wege, ein erfolgreicher Grafikdesigner zu sein, von daher ist diese Liste wirklich nur eine lustige Art, das große Ganze zu sehen. Jeder Designer ist ein weiterer individueller Farbtupfer. Welchen Anteil wirst du am großen Mosaik haben?

Wir feiern unsere Designer-Community! Feiert mit!