Alle lieben T-Shirt-Design-Wettbewerbe! Egal ob unsere Mitarbeiter bei 99designs, unsere Kunden oder die Designer, die Kategorie T-Shirt Design ist eine unsere populärsten Kategorien. Generell kann man davon ausgehen, dass jeder ein T-Shirt besitzt und mit Sicherheit auch noch Platz im Schrank für ein weiteres machen könnte. Ob man sie zur Unterstützung einer guten Sache trägt oder der Welt zeigen möchte, welche Bands man hört oder in welchem Startup man arbeitet – ein T-Shirt ist immer ein guter Weg, sich und seine Interessen auszudrücken und dabei auch noch cool auszusehen.

T-Shirt Design

Design von Eday Inc.

Eine Frage, die wir oft von Kunden hören, ist “Wie zum Himmel landet jetzt mein super Design auf einem T-Shirt?”. Diesem soll dieser Blogeintrag entgegenkommen, indem wir 4 Methoden vorstellen, die den Weg des Designs auf das T-Shirt möglich machen.

 

 

  1. Das klassische Siebdruckverfahren

Dies ist die gewöhnlichste und meistverbreitete Methode, um ein Design auf ein T-Shirt zu drucken. Der Vorgang beginnt, indem die Farben und Filmdrucke für die einzelnen Farben von einander separiert werden (im Prinzip wie ein Fotopositiv auf einem durchsichtigen Material wie Velin). Jeder Film wird dann dazu genutzt, einen Siebdruck, der von einem lichtempfindlichen Emulsion ummantelt wird, zu produzieren. Dieser Siebdruck wird dann dazu genutzt, Farben in Sequenzen zu drucken, bis dann das Kunstwerk auf dem Stoff reproduziert wurde. Die Größe des Drucks ist abhängig von der dimensionalen Größe des Siebdruckes. Dieser ist aber in der Regel groß genug, um einen Großteil der Vorder- oder Rückseite eines T-Shirt abzudecken.

 

Für diejenigen, die es ein wenig mehr “back to the roots” mögen und selbst ihre Finger mit ins Spiel bringen möchten: In Bastelläden gibt es kleine Siebdruck-Kits, mit denen T-Shirts zuhause gedruckt werden können, sofern es sich nicht um mehr als eine Handvoll Farben handelt.

 

  1. Übergrößen oder große Formate

Drucke in Übergröße sind größer als die Standard-T-Shirt-Designs und decken den größten Teil der Vorderseite des T-Shirts ab, ohne über Nähte, Ärmel oder die Knopfleiste zu drucken. Sie werden generell wie im oben erklärten Verfahren hergestellt, nur mit größeren Siebdrucken. T-Shirts mit solchen Riesen-Grafiken werden immer beliebter und immer mehr Druckereien bieten diesen Service an. Macht Euch dennoch darauf gefasst, dass solche großen Drucke mehr kosten!

T-Shirt Design

Design von svpermagic

  1. Vollflächiger Druck

Wie der Name es schon vermuten lässt, deckt ein vollflächiger Druck das gesamte T-Shirt ab. Es wird über Nähte gedruckt, manchmal über den Kragen, die Ärmel, den Saum, oder über alles zusammen. Dies wird meist durch einen Kettendrucker realisiert. Andere Methoden wären der Sublimationsdruck oder der Siebdruck in Übergröße.

 

Auch wenn diese Druckverfahren tolle Resultate hervorbringen, kann diese Druckart an seine Grenzen stoßen:

  • Visuelle Ungereimtheiten: da der Druck über die Nähte und den Kragen geht, kann es durchaus zu kleinen optischen Widersprüchen kommen. Dieses innewohnende Wesensmerkmal kann jedoch auch den Druck überraschend einzigartig machen und durchaus cool aussehen.
  • Limitierte Anzahl an Farben: Druckereien, die den vollflächigen Druck anbieten, schränken die Farbauswahl oft ein. Als Standard gilt meist ein Maximum an 3 Farben.
  • Verfügbarkeit: Viele Siebdruck-Druckereien bieten keinen Kettendruck an.
  • Kosten: da es sich um eine besondere Serviceleistung handelt, sind die Kosten dementsprechend höher angesiedelt.

 

  1. Bügelbilder auf Transferfolie

 

Werden nur ein paar T-Shirts oder vielleicht sogar nur Eins gebraucht, bietet sich das Aufbügeln als eine einfache und erschwingliche Alternative an. Ein Bügelbild ist ein spezielles Transferpapier, welches mit einem normalen Tintenstrahldrucker zuhause gedruckt werden kann. Es muss nur auf den Stoff gelegt und mit einem heißen Bügeleisen übergebügelt werden – schon geht das Design auf das T-Shirt über. Aufbügler können in den meisten Bastelläden und in Büroausstattungsgeschäften besorgt werden.

 

Sie sind zwar günstig und einfach zu benutzen, dennoch gibt es ein paar Haken:

  • Größe: Transferfolien für den heimischen Tintenstrahldrucker unterliegen oft einer Maximalgröße, die nicht größer als DIN A4 ist
  • Verblassen: der aufgebügelte Druck verblasst schneller und ist weniger strahlend und farbintensiv als der Siebdruck.
T-Shirt Design

Design von EzaiLX

 

Voilà – das sind 4 unterschiedliche Möglichkeiten, sein Design auf T-Shirts zu bekommen. Wenn Ihr Inspiration für Eure T-Shirt Design sucht, dann werft ein Auge auf unsere laufenden T-Shirt Design Wettbewerbe.