Eine Videoproduktion kann ein mühevoller Prozess sein, aber er ist die Mühe definitiv wert. Videos sind die ansprechendste Art Content, den die Leute heutzutage mit Vorliebe konsumieren. Und wenn du weißt, wie du Videos für dein Unternehmen auf wirkungsvolle, nachhaltige Weise produzieren kannst, wirst du noch lange davon profitieren.

Lass uns einmal die Schritte der Videoproduktion durchgehen, um dir zu zeigen, wie du deine eigenen Videos zum Leben erweckst.

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Ablauf einer Videoproduktion. Illustration von Vladanland

Die Videoproduktion besteht aus 3 wichtigen Schritten: Vorproduktion, also die Planungsphase deiner Strategie und Erstellung des Scripts für das Video, Produktion, also die Phase, in der das Video gedreht wird, und schließlich die Postproduktion, bei der das Video geschnitten wird und mit Musik und anderen Effekten versehen wird. Lass uns diesen Prozess Schritt für Schritt verfolgen.

Vorproduktion

Die erste Phase des Prozesses ist die Vorproduktion. Die Vorproduktion ist im Grunde die Phase, in der du den Plan für dein Video erstellst. Du findest heraus, was du produzieren willst, für wen du produzierst, welche Mittel du benötigst, um das Video zu machen, und wie lang die Produktion dauern wird.

Du wirst merken, dass dies die längste Phase der Videoproduktion ist, aus dem einfachen Grund, dass eine gute Vorplanung sicherstellt, dass dein Video erfolgreich sein wird.

Welche Ziele hast du?

How to make a video - a guide by Dom Hennequin
via RoundIcons.com

Bevor du überhaupt mit der Planung beginnst, musst du deine Ziele für das Video festlegen. Warum machst du es? Was willst du von ihm? Wer ist das Publikum und was hat es von deinem Video? Wie bei jeder anderen Form von Content muss ein Video von Beginn an ein Ziel haben, um das Projekt zu leiten und messen zu können, ob es erfolgreich ist oder nicht.

Nutze eine bestimmte Vorgehensweise, um deine Ziele festzulegen – finde z. B. heraus, ob deine Ziele folgende Merkmale erfüllen:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Erreichbar
  • Relevant
  • Zeitgebunden

Für wen ist das Video?

Ein erfolgreiches Video weiß, wen es anspricht. Du weißt vielleicht bereits, wer dein Publikum ist, was es mag und wie es denkt. Wenn das der Fall ist, beschreibe es hier.

Wenn nicht, ist es an der Zeit, ein paar Nachforschungen anzustellen. Finde nicht nur das Alter, Geschlecht und wo es wohnt heraus. Welche Probleme, Fragen und Interessen hat dein Publikum? Wovon fühlt es sich angesprochen? Wer beeinflusst es? Führe Interviews durch, frage nach Feedback, durchforste deine sozialen Medien, um herauszufinden, wer deiner Marke folgt, und stelle Fragen.

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von GOODAIR™

Gehe noch einen Schritt weiter, um genau zu erfahren, für wen das Video ist, und du wirst ein starkes Fundament haben, auf dessen Grundlage du deine Entscheidungen während der gesamten Videoproduktion treffen kannst.

Wie lautet deine Kernbotschaft?

Da du nun weißt, für wen du das Video machst, ist es an der Zeit, dir diese Daten durch den Kopf gehen zu lassen, sie mit deinen Zielen zu kombinieren und dir eine Kernbotschaft einfallen zu lassen.

Überlege dir, was deine Zielgruppe tun soll, nachdem sie das Video gesehen hat, und arbeite von diesem Punkt aus rückwärts. Sollen sie einen Link anklicken, dein Produkt kaufen oder einfach deinen YouTube-Kanal abonnieren? Was ist der direkte nächste Schritt, den sie nach dem Schauen deines Videos gehen sollen? Sobald du das hast, musst du herausfinden, was deine Zielgruppe im Video sehen muss, damit es dieser Handlung nachgeht. Dies wird deine Kernbotschaft.

Entwirf eine Videostrategie

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von Promo Designer

Eine Videostrategie ist essenziell, um jeder deiner Entscheidungen Weitsicht zu verleihen. In dieser Phase musst du über die Logistik deiner Videoproduktion nachdenken. Wie wirst du innerhalb deines Budgets bleiben und deine Deadline einhalten? Wie wird der Content genutzt und wiederverwertet werden, um seinen Return on Investment (ROI) zu maximieren? Schau dir diesen Artikel dazu an, wie man eine Videostrategie aufbaut, um mehr zu erfahren.

Während eine gute Strategie wichtig für den Erfolg deines Videos ist, wird sich deine Videostrategie mit der Zeit weiterentwickeln. Du solltest dir keinen zu großen Druck machen, es auf Anhieb richtig zu machen. Das Ziel ist stattdessen, einen klaren Rahmen zu haben, auf den du dich beziehen kannst, der es dir ermöglicht, deine Videos auf nachhaltige Weise zu produzieren. Dies wird sicherstellen, dass du innerhalb deines Budgets bleibst und dein Video auch in der Zukunft die beste Chance hat, einen positiven ROI zu erzielen.

Schreibe ein Produktionsbriefing

Ein Produktionsbriefing ist eine Zusammenfassung der Informationen, die du bisher gesammelt hast, und sollte als Guide für deinen Produktionsablauf dienen, damit jeder auf dem richtigen Weg bleibt. Er sollte die Ziele deines Video beinhalten, die Zielgruppe, die Kernbotschaft, das Budget und die Deadline. Achte darauf hineinzuschreiben, wie der Erfolg aussieht – wie du einen positiven ROI für dieses Video erreichen wirst.

Wie sieht deine kreative Herangehensweise aus?

Es ist an der Zeit, dich an den Inhalt deines Videos zu machen, indem du dir ein Konzept überlegst. Entnimm deinem Briefing Erkenntnisse und überlege, was dein Video enthalten sollte, einschließlich der Dinge, die gezeigt werden müssen, und was es braucht, um aufzufallen.

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von monteiro.gdi

Such in anderen Videos im Netz nach Inspiration, die bereits das Thema behandelt haben, das du behandelst. Schaue auf deine Wettbewerber und was sie gemacht haben. Und lass dich von Videos inspirieren, die du wirklich wirkungsvoll und einprägsam findest. Filtere heraus, was sie gut macht.

Verbinde all diese Dinge zu einem Plan für den Inhalt deines Videos und du erhältst die kreative Herangehensweise an dein Video.

Schreibe dein Script

Wenn du deine Strategie und deine kreative Herangehensweise entwickelt hast, ist es Zeit, ein Script zu schreiben. Deine kreative Herangehensweise hat starken Einfluss auf dein Script und deine Recherche sollte die Botschaft dahinter zementieren.

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via RoundIcons.com

Denke an die Darsteller (Schauspieler oder Moderatoren), die du nutzen wirst, um das Script zu lesen. Angenommen du hast sie bereits engagiert, versuche ihrem Stil und ihrer Stimme entsprechend zu schreiben. Binde sie eventuell mit ein, um sicherzustellen, dass das Script gut passt.

Mache dein Script natürlich und ansprechend, indem du leicht verständliche Sprache verwendest, die auf deine Zielgruppe abzielt. Wenn möglich, fasse dich kurz, damit das Video nicht unnötig lang wird.

Und wenn du bereits deine Ideen über Location und Handlung ausgearbeitet hast, kannst du diese ebenfalls in dein Script einfließen lassen.

Erstelle dein Storyboard

Storyboards ermöglichen es dir zu visualisieren, wie dein Video gedreht wird und was du brauchst, um Material dafür bekommen. Es wird dir helfen, die Ideen in deinem Kopf auf konkrete, visuelle Ziele zu übertragen, die mit Teilen des Scripts abgestimmt sind.

Führe genau auf, was du dir für jede Szene vorstellst. Welche Dinge müssen an welcher Stelle sein? Wie wird das Licht sein? Wie sieht es mit Farbgebung und Framing aus? Nimm Screenshots und visuelle Bezugspunkte aus anderen Videos, Filmen und Bildern im Netz. Oder erstelle einen sogenannten Scamp – ein grob skizziertes Storyboard, das anzeigt, welche Art Shots du wo benötigst.

Wie aufwändig dein Storyboard ist, wird von deinem Video abhängen. Aber letzten Endes erstellst du es, also mache einfach das, was für dich funktioniert. Das Ziel besteht darin, einen Plan für die Szenen zu haben, um sicherzustellen, dass du sie an diesem Tag auch in den Kasten bekommst.

Suche nach Locations, in denen du filmen kannst

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von Henrylim

Angenommen es handelt sich bei deinem Video um einen Realfilm (ist also nicht animiert oder mit Motion Graphics erstellt), musst du nach Locations für den Dreh suchen.

Für ein einfaches Video, bei dem jemand in die Kamera spricht, sollte ein Büro oder ein ruhiger Raum mit einem schlichten Hintergrund genügen.

Wenn du draußen oder an einem bestimmten Ort drehen musst, musst du dir vorher eine Genehmigung einholen.

Welche Videoausrüstung brauchst du?

Du wirst am Anfang wahrscheinlich eine Kamera, ein Mikrofon und Beleuchtung brauchen. Abhängig davon, wo du drehst, solltest du vielleicht zusätzliche Beleuchtung, Heizung, einen Generator und einen Computer in Erwägung ziehen, für die Monitore, auf denen du Grafiken für den Hintergrund erstellst. Beziehe dich auf deine Shot List und dein Storyboard, um darüber zu entscheiden, welche Ausrüstung du benötigst.

Caste Darsteller

An diesem Punkt solltest du eine Idee davon haben, welche Art Video du machst und ob du Darsteller casten musst oder nicht.

Wenn dein Video ein Voiceover benötigt, überlege dir, auf welche Persönlichkeit und welchen Tonfall deine anvisierte Zielgruppe reagiert. Kennst du jemanden, der die richtige Stimme dafür hat? Hast du die Stimme dafür? Oder solltest du es outsourcen? Es gibt viele Seiten, die dir die Möglichkeit geben, mit freiberuflichen Sprechern in Kontakt zu treten. Schau sie dir in unserem Guide über die besten Videomarketing-Tools an.

An illustration of various people
von gajsky

Als Nächstes denke darüber nach, wie viel Information in deinem Video frontal präsentiert werden muss. Kennst du Leute, die diese Rolle ausfüllen können oder musst du einen Profi casten? Wenn ja, müsstest du vielleicht Anzeigen aufgeben und Castings abhalten.

Lege den Zeitplan für deinen Dreh fest

Dein Plan ist komplett. Nun musst du nur noch den Zeitplan für den Drehtag festlegen. Organisiere deinen Zeitplan anhand dessen, wie viel du drehen musst, wie groß die Entfernung zwischen den Locations ist und der Verfügbarkeit deines Darstellers.

Locations, Crew, Ausrüstung, Darsteller, Makeup, Garderobe und Genehmigungen sollten vorher bereits klar sein. Wenn dein Video eine große Produktion wird, die viele dieser Elemente erfordert, könntest du dir überlegen, einen erfahrenen Produzenten zu suchen, der dir beim Dreh hilft. Ansonsten achte darauf, dass du am Drehtag extrem gut vorbereitet bist.

Produktion

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Wie du ein Video produzierst: die Produktion. Von RoundIcons.com.

Die Produktionsphase umfasst das tatsächliche Filmen deines Videos. Da du deinen Zeitplan schon hast, solltest du eine verlässliche Schätzung haben, wie lang diese Phase dauern wird. Und als Produzent oder Stakeholder besteht dein Job darin, dass die Dinge so gut nach Zeitplan laufen wie möglich.

Dieser Teil des Prozesses erfordert in der Regel jemanden, der die Rolle als Regisseur ausfüllt. Das könntest du sein oder – abhängig davon, wie umfangreich deine Produktion ist – könnte es erforderlich sein, einen Profi zu engagieren.  Regisseure sind wichtig um sicherzustellen, dass dein Darsteller die gewünschte Performance abliefert, du alle nötigen Shots bekommst, die Aufnahmen richtig eingestellt und beleuchtet sind und dass Script und Storyboard befolgt werden.

Baue die Lichter auf

Sorge dafür, dass du und deine Crew mehr als genug Zeit haben, jede Szene zu beleuchten.

An illustration of a crew setting up lights for film
von ssissi

Dein Zeitplan sollte Zeit für den Aufbau beinhalten und die Größe des Setups wird davon abhängig sein, an wie vielen Locations du drehst und wie viele Szenen du brauchst.

Stelle die Kamera ein

Dein Storyboard und deine Shot List werden dir vorher sagen, welches Kamera-Setup du brauchen wirst. Abhängig vom Umfang deines Drehs kann es genügen, ein Stativ oder einen Kamerakran aufzubauen. Vielleicht drehst du das Video selbst mit nur einer Kamera oder du benötigst einen professionellen Kameramann, dessen Setup komplexer sein könnte. Sorge dafür, dass du für jeden Fall genügend Zeit eingeplant hast.

Weise die Darsteller an

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von maneka

Den Darsteller oder die Darstellerin anzuweisen ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Die Art, wie sie das Script wiedergeben, hat Einfluss auf die Geschwindigkeit deines Videos, die Dynamik, den Stil und wie gut es beim Publikum ankommt. Selbst wenn du mit erfahrenen Moderatoren oder Schauspielern arbeitest, liegt es an dir (oder deinem Regisseur), die Ziele im Hinterkopf zu behalten und die Performance zu bekommen, die du von ihnen benötigst.

Dreh das B-Roll-Material

Während du dich strikt an deine Shot List und dein Storyboard halten solltest, solltest du die Gelegenheit nutzen, um B-Roll-Material (zusätzliches Filmmaterial, das man während des Schnitts wegschneiden kann) zu drehen. Dies könnten Aufnahmen deiner Location aus verschiedenen Perspektiven sein, Aufnahmen der Crew und des Darstellers, die sich vorbereiten – alles, was Aufmerksamkeit erregt und zum Thema deines Videos passt.

Postproduktion

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Wie du ein Video produzierst: Postproduktion. Von RoundIcons.com.

Bei der Postproduktion werden deine besten Aufnahmen genommen, zusammengefügt, auf die gewünschte Länge geschnitten, Voiceover aufgenommen, Farben für das Video korrigiert und Musik und Spezialeffekte hinzugefügt.

Bearbeite dein Video

Der erste Schritt bei der Bearbeitung besteht darin, deine besten Aufnahmen zu sammeln und sie in deine Videobearbeitungssoftware zu importieren.

Flat illustration of a cartoon man working at a computer
von Henrylim

Schneide jeden Clip so, dass er nur noch die wichtigsten Dinge enthält, um es dir leichter zu machen. Ziehe ihn nun in eine grobe Timeline. Gruppiere und ordne dein B-Roll-Material. Arbeite dich dann durch das Script und Storyboard und ordne dein Filmmaterial korrekt.

Für einen detaillierten Einblick in den Ablauf, schaue dir unseren Artikel darüber an, wie du dein Video bearbeitest.

Nimm ein Voiceover auf

Wenn dein Video ein Voiceover benötigt, musst du es vielleicht selbst machen oder jemanden engagieren (siehe Abschnitt über Darsteller bei der Postproduktion). Genau wie beim Darsteller vor der Kamera benötigen Sprecher Anweisungen. Achte darauf, dass sie zu deiner Zielgruppe passen und dass die Art und Weise, wie sie das Script rüberbringen, deine Kernbotschaft stärkt. Sobald das Voiceover aufgenommen und bearbeitet ist, füge es in die Timeline deiner Bearbeitungssoftware ein und synchronisiere es mit dem entsprechenden Filmmaterial.

Füge Grafiken, animierten Text und Spezialeffekte hinzu

Grafiken, Animationen und animierter Text können dabei helfen, dein Script noch mehr zum Leben zu erwecken, indem sie Ideen visualisieren und wichtige Punkte hervorheben.

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von felipe_charria

Du könntest zum Beispiel ein animiertes Diagramm zeigen, um eine wichtige Zahl darzustellen. Oder du möchtest ein animiertes Mockup eines Produkts zeigen, das du erklärst. Vielleicht möchtest du einfach eine Bildschirmaufnahme davon, wie du durch die Website deines Produkts scrollst, während du es erläuterst.

Diese Effekte können dein Video auf die nächste Stufe heben und Ergebnisse erzielen, die man mit reinem Filmen manchmal nicht erreichen kann.

Farbgebung

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von OrangeCrush

Die Farben des Videomaterials kann man einfach mit der Funktion „Auto-Farbe“ in Adobe Premiere Pro anpassen oder indem man einen professionellen Colorist engagiert, der jede Aufnahme deines Videos einzeln durchgeht. Dies hängt von deinen Zielen und deinem Budget ab. Aber vergiss nicht, dass die Farbanpassung wichtig sein kann, um deinen Markenauftritt in deinem Video zu bekräftigen. Was auch immer du tust, versuche die Farben bei allen zukünftigen Videos einheitlich zu halten.

Füge Musik hinzu

Gute Musik ist das letzte Element, das deine Videoproduktion auf ein neues Level heben kann. Nicht in jedem Video muss durchgängig Musik laufen. Aber Hintergrundmusik kann Raum füllen, Tonschnitte überdecken und dafür sorgen, dass die Leute am Ball bleiben.

Mehrere Songs zu verwenden, um die Atmosphäre verschiedener Teile des Videos zu erzeugen, kann den Zuschauern das Gefühl geben, im Video voranzuschreiten, was bei der Abschlussrate hilft – im Gegensatz zum Abspielen desselben Songs in Endlosschleife. Sorge nur dafür, dass dein Video lang genug ist, um mehrere Songs verwenden zu können. In kurzer Zeit zwischen verschiedenen Songs hin und her zu schneiden kann verwirren.

Die Musik sollte den Ton und die Atmosphäre deines Videos ergänzen, dabei helfen, deine Kernbotschaft zu kommunizieren, deiner Zielgruppe angemessen sein und zum Tempo deines Videos passen. Es gibt jede Menge Seiten mit Stockmusik, die du dir ansehen solltest und von denen ich einige in meinem Artikel über Video-Tools aufgelistet hab.

Optimierung und Verbreitung

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Wie du ein Video produzierst: Optimierung und Verbreitung. Von RoundIcons.com.

Exportiere das Video

Sobald deine Videobearbeitung fertig ist, ist es Zeit, das Video im richtigen Format zu exportieren. Für die meisten Plattformen wie YouTube, Facebook, LinkedIn und Twitter eignet sich mp4 am besten. Wenn es für einen Instagram-Post ist, musst du sicherstellen, dass es in ein quadratisches oder vertikales Seitenverhältnis gebracht werden kann. Wenn es für Snapchat oder eine Instagram Story ist, muss es ein vertikales Video sein.

Illustration of a bar graph
von Spoon Lancer

Analysiere dein Video

Um den Erfolg deines Videos zu messen, musst du einen Weg finden, ihn zu tracken, und ihn in deine Analyseplattform eingeben. Kostenpflichtige Plattformen wie Wistia haben eine eingebaute Tracking-Funktion. Bei Plattformen wie YouTube und Facebook musst du sie separat tracken oder etwas wie Google Analytics versuchen.

Der Kernpunkt besteht darin sicherzustellen, dass du messen kannst, wie dein Video performt und ob es einen positiven oder negativen ROI erzielt hat. Dinge wie Click-Through-Rate (wie viele Leute haben auf Links in deinem Video geklickt) und wie lange dein Video geschaut wurde zu messen, wird dir helfen, wichtige Änderungen bei zukünftigen Videos vorzunehmen.

Verbreite und promote dein Video

Zur Verbreitung gehören Dinge wie das Teilen deines Videos in den sozialen Medien, die Einbettung in einen Artikel, Influencer zu bitten, es zu teilen, bezahlte Werbung dafür zu machen, damit deine Zielgruppe es zu sehen bekommt, oder es in einem E-Mail-Newsletter zu teilen.

Wie auch immer du es machst, es sollte zur Strategie passen, die du dir vorher überlegt hast, und sich darauf konzentrieren, deine Zielgruppe auf möglichst wirkungsvolle Weise zu erreichen. Das Ziel ist, das Meiste herauszuholen und einen positiven ROI zu generieren. Also bezahle nicht wie ein Verrückter für Werbeanzeigen, wenn du am Ende deutlich über deinem Budget landest und nichts davon hast.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du deine Videos vermarktest, schau dir unseren ultimativen Guide zu Videomarketing an.

Eine Videoproduktion ist ihr Geld wert

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Und Schnitt. Nun weißt du, wie man ein Video produziert. Von Icons.com.

Für eine Videoproduktion solltest du organisiert sein, dich informieren und so vielen Komplikationen wie möglich während der Vorproduktion zuvorkommen.

Wenn du überfordert bist, solltest du dir überlegen, einige Teile des Prozesses an Profis auszulagern, besonders wenn es um das Produzieren, Präsentieren, Drehen, Regie führen und Bearbeiten geht.

Videoproduktionen können eine Menge Arbeit sein. Aber wenn du gut organisiert bist und dich auf die Strategie dahinter konzentrierst, wirst du ein außergewöhnliches Produkt erhalten, das deine Zuschauer gerne teilen.

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