Eine Website ist eine Website, richtig? Falsch. Eine veraltete, verwirrende oder kaputte Website schadet deiner Marke. Wir sagen nicht, sie könnte deiner Marke schaden, wir sagen, sie wird deiner Marke schaden.

Wie kannst du das vermeiden? Du kannst eine großartige Website erstellen, indem du von Anfang an bei deinem Webdesign alles richtig machst. Aber was ist Webdesign eigentlich? Lies weiter, wenn du erfahren möchtest, was Webdesign ist, weshalb es eine so große Rolle spielt und wie du es richtig machst.

Was ist Webdesign?

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Webdesign von MercClass

Webdesign ist das, was den ganzheitlichen Look erzeugt, wenn du eine Website benutzt. Es ist der Prozess der Planung und des Aufbaus der Elemente deiner Website, von der Struktur und dem Layout bis hin zu den Bildern, Farben, Schriftarten und Grafiken.

Webdesign besteht aus verschiedenen Komponenten, die zusammenarbeiten, um das fertige Erlebnis einer Website zu erzeugen, einschließlich Grafikdesign, User Experience Design, Interface Design, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Content Erstellung. Diese Elemente bestimmen, wie eine Website auf verschiedenen Geräten aussieht, sich anfühlt und funktioniert. Schaue dir diesen Guide an, wie man eine Website erstellt, wenn du mehr über den ganzen Prozess erfahren willst.

Webdesign unterscheidet sich von Webentwicklung, was das eigentliche Programmieren ist, damit eine Website funktioniert. Wenn du eine Website erstellst, brauchst du sowohl Webdesign als auch Webentwicklung. Obwohl du auch Webdesigner finden kannst, die ebenfalls Web- und UX-Entwickler sind, sind dies verschiedene Fertigkeiten.

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So wird deine Website im Anfangsstadium aussehen. Via Hal Gatewood.

Webdesigner nehmen deine Ideen und machen aus ihnen ein Mockup, welches zeigt, wie deine zukünftige Website aussehen wird. Webdesigner kümmern sich um den kreativen Teil beim Designen einer Website.

Webentwickler – manchmal auch Programmierer genannt – nehmen das Mockup deines Webdesigners und übersetzen es in eine Programmiersprache, damit es im Internet angezeigt werden kann. Sie machen Webseiten funktional, was oft bedeutet, Widgets und andere Tools individuell zu programmieren.

Ein User Experience-Entwickler, auch bekannt als UX-Entwickler, ist jemand, der deine Website nutzerfreundlich macht. Sie haben sowohl technisches als auch gestalterisches Können und kreieren damit Webseiten, die Besucher anziehen.

Weshalb ist Webdesign wichtig?

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Die Website deiner Marke ist eines ihrer wertvollsten Assets. Webdesign von akdcreative

Der erste Eindruck zählt wirklich. Wir können es nicht oft genug sagen: Wenn du keine starke Webpräsenz hast, bremst du deine Marke.

Zukünftige Kunden, die im Internet nach deiner Marke suchen und nichts finden, könnten denken, es gäbe dich nicht mehr. Wenn sie suchen und etwas Suboptimales finden, werden sie den Eindruck bekommen, dass du dich nicht sehr um dein Unternehmen oder Produkt kümmerst. Mache jede Beziehung, die auf deiner Website beginnt, zu einer guten, indem du dein Webdesign richtig gestaltest.

Da du nun weißt, was was und wer wer ist, lass uns einen Blick darauf werfen, woran man tolles Webdesign erkennt und inwiefern es sich von nicht so gutem Webdesign unterscheidet.

Wie sieht gutes Webdesign aus?

Gutes Webdesign ist nicht subjektiv. Bei vielen Arten von Design, wie Illustration oder Sticker-Design, hängt es vom Geschmack des Betrachters ab, ob es „gut“ ist oder nicht. Bei Webdesign ist die Linie zwischen „Gutem“ und „Schlechtem“ sehr viel deutlicher. Eine gut designte Website ist eine Website, die genau das Erlebnis erzeugt, das dein Besucher sucht.

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Webdesign von Adam Bagus

Webdesign, das funktioniert, ist Webdesign, das konvertiert. In der Internetsprache bedeutet „konvertieren“, Nutzer dazu zu bringen, eine bestimmte Handlung vorzunehmen. Wenn ein Nutzer eine Handlung vornimmt, zu der ihn deine Website aufgefordert hat, hat deine Website eine Conversion erzielt. Conversions können alles sein, zum Beispiel sich für einen Newsletter anzumelden, einen Kauf zu tätigen, einen Account anzulegen oder mehr Inhalte auf der Website anzusehen.

Wirkungsvolles Webdesign bringt ein paar Elemente zusammen, um Conversions zu fördern. Diese beinhalten:

  • Ansprechende Verwendung von Negativraum
  • Klar präsentierte Optionen für den Nutzer (je weniger Optionen der Nutzer hat, umso weniger wahrscheinlich ist er überfordert und verwirrt)
  • Offensichtliche, klare Calls-To-Action (Handlungsaufforderungen)
  • Begrenzte Ablenkungen und ein gut durchdachter Nutzerweg (z. B. nur Bilder und Text zu verwenden, die 100% relevant für den Gegenstand der Seite sind, nur Buttons zu haben, die in die gewünschte Richtung führen, und Schriftvariationen für Betonung und Calls-To-Action verwenden, nicht nur, um verschiedene Schriftarten zu haben)
  • Responsives Design (ein Design, dass Größe und Ausrichtung automatisch an den Bildschirm des Nutzers anpasst, um problemlos jedes Gerät nutzen zu können: Telefon, Tablet oder Desktop Browser).
  • Schriften in angemessenen Größen, die eine Hierarchie ermöglichen (siehe „Begrenzte Ablenkungen“)
  • Relevanter, hochwertiger Inhalt und Bilder, welche die Aufmerksamkeit deines Lesers wecken
  • Eine Balance zwischen Text und Bildern auf jeder Seite (zu viel Text kann einen Besucher überfordern, zu wenig Text kann genauso abschrecken)
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Jede Designentscheidung wird Auswirkungen auf die Nutzerfreundlichkeit deiner Website und ihre Conversion Rate haben. Jede.  Via rawpixel.

Wenn du denkst, Designentscheidungen hätten keine Auswirkungen auf Conversions, denke noch mal nach. Deine Website muss attraktiv sein – besonders für deine potenziellen Nutzer, also versuche herauszufinden, welcher Stil sie ansprechen wird.

Investiere in auffällige Bilder, die zu deiner Marke passen. Halte dich fern von offensichtlichen Stockfotos. Erfahre hier mehr zur Nutzung von Stockfotos.

Für ein erfolgreiches Website-Design musst du deiner Marke treu bleiben. Selbst die umwerfendste Website ist nutzlos, wenn sie nicht zu deiner Marke passt.

Andere Bausteine eines wirkungsvollen Webdesigns sind:

  • Buttons
  • Schriftarten
  • Farbpalette
  • Die visuelle Balance zwischen Bildern und Text auf jeder Seite

Natürlich ist gutes Webdesign nicht nur zweckmäßig. Besucher mögen Webseiten, die ansprechend sind und zur Markenästhetik passen. Egal wie du es erreichst, du musst einen zur Marke passenden, fesselnden Look kreieren mit Designelementen, die konvertieren, um mit Webdesign zu punkten.

Webdesign: Was nicht funktioniert

Wir sind durchgegangen, was gutes Webdesign ausmacht. Lass uns nun darüber reden, was nicht funktioniert.

Als allgemeine Regel kann man sagen, Besucher sollten nicht arbeiten müssen, um deine Website zu nutzen. Das gesamte Erlebnis der Nutzung deiner Website sollte unkompliziert und intuitiv sein.

Hier sind ein paar Beispiele: Klare Calls-To-Action sind tolles Webdesign; unklare sind schlechtes Webdesign. Schriftarten mit hohen Kontrasten sind cleveres, wirkungsvolles Webdesign; Schriftarten mit wenig Kontrast, die schlecht lesbar sind, sind schlechtes Webdesign.

Hier sind ein paar weitere Elemente, die es zu vermeiden gilt:

  • Ablenkende Bilder und Hintergründe. Als allgemeine Regel gilt, halte dich fern von gekachelten Hintergründen. Obwohl es ein paar auserwählte Fälle gibt, bei denen ein gekachelter Hintergrund eine gute Wahl sein könnte, ist er in den meisten Fällen ablenkend.
  • Nicht-responsives Design. Heutzutage muss deine Website einfach responsiv für Mobilgeräte sein.
  • Unklare Links und Buttons. Besucher sollten nicht auf die Jagd nach Links und Buttons gehen müssen. Sie sollten in der Lage sein, schnell zu erkennen, welche Bilder und Texte sie zu einer neuen Seite führen oder ihre Entscheidungen bestätigt. Ebenso sollten Nutzer deutlich erkennen können, welche Felder zum Ausfüllen gedacht sind.
  • Generische oder irrelevante Stockfotos und Fülltext ohne wertvolle Informationen.
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Diese Jungs haben ihren Platz in der Internethistorie. Lasse sie dort. Via Know your Meme.

Bestimmte Webdesign-Elemente wie Raster-Layouts sind nicht grundsätzlich gut oder schlecht. Sie können auf wirkungsvolle und wirkungslose Art verwendet werden, daher ist es wichtig, darauf zu achten, sie richtig anzuwenden.

Ein weiteres schwieriges Webdesign-Element ist Animation. Wir leben nicht mehr im Jahr 1999, also sollte kein Kometenschweif dem Cursor des Nutzer folgen oder der Nutzer durch eine Reihe von Hamstern scrollen müssen, um zu deinem Inhalt zu gelangen. Aber ein animiertes Exit-Popup, das die Aufmerksamkeit des Besuchers zurück auf deine Seite lenkt und konvertiert? Ja.

Wie man Webdesign erhält

Puh, Webdesign richtig zu machen ist ein komplexer Prozess und es gibt viele Dinge, auf die du achten musst. Zum Glück musst du es nicht allein machen. Wenn du mit einem professionellen Webdesigner arbeitest, kannst du dich auf sein Können verlassen, um das perfekte Ergebnis zu bekommen.

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Webdesign von Ananya Roy

Es gibt ein paar unterschiedliche Wege, um an die Website zu kommen, die du brauchst. Der Weg, der für dich und dein Unternehmen richtig ist, hängt davon ab, wie komplex deine Website sein soll, wie viel du ausgeben willst und wie viel der Arbeit du selbst erledigen kannst.

Du kannst mit einem freiberuflichen Webdesigner direkt zusammenarbeiten. Schaue dir einfach Designer-Portfolios an und wähle den Designer, der dir am besten gefällt und der am besten zu dem Stil und Look passt, auf den du es abgesehen hast. Ein freiberuflicher Designer kann eine bestehende Vorlage individualisieren oder eine komplett neue Vorlage für deine Website designen. Wenn du deine Website komplett von Null aufbauen willst, kannst du mit einem Freelancer arbeiten, der das nötige Können dafür hat.

Wenn du Hilfe brauchst, um Ideen für dein Website-Design zu bekommen, kannst du einen Wettbewerb veranstalten. Auf einer Plattform wie 99designs kannst du einen Designwettbewerb starten, indem du ein Briefing bereitstellst und Designer Vorschläge einreichen lässt, die auf deinen Vorgaben basieren.

Du kannst deine Seite auch mit einem Website Builder (wie Wix oder Squarespace) selbst erstellen. Dafür musst du mehr selbst machen und wenn du kein Designer bist, bist du auf das beschränkt, was diese Plattformen bieten. Allerdings kannst du immer noch einen Designer engagieren, damit er ein Template für dich individualisiert.

Du kannst auch mit einer Agentur arbeiten, die individuelle Webseiten erstellt. Wähle diese Option, wenn du eine komplexe Website aufbauen willst, aber sei dir bewusst, dass diese Komplettlösung dich mehr kosten wird.

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Webdesign von DSKY

Sei bereit, in hochwertiges Webdesign zu investieren. Dein Webdesign kann zwischen ein paar Hundert bis Zehntausende Euro kosten, abhängig von der Komplexität. Deine Ausgaben hängen von dem ab, was du brauchst.

Woher weißt du nun, ob du eine individuell gestaltete Website brauchst, oder ein Template ausreicht? Das hängt alles davon ab, was deine Website können muss und was du mit ihr vorhast. Wenn Wachstum Teil deines Businessplans ist, hole dir eine maßgeschneiderte Website. Wenn sie suchmaschinenfreundlich sein muss, auf verschiedene Unternehmensbedürfnisse anpassbar sein soll, wenn du ganz bestimmte Vorstellungen für deine Website hast, die es erfordern, dass sie genau nach deinen Vorgaben erstellt werden muss, brauchst du eine maßgeschneiderte Website. Wenn dies für dich keine Prioritäten sind und du kein großes Budget hast, ist eine angepasste Vorlage genau das Richtige für dich.

Eine Website erstellen, die funktioniert

Wenn du dich beim Erstellen deines Webdesigns aktiv einbringst, wirst du garantiert eine Website bekommen, die deine Erwartungen erfüllt oder sogar übertrifft. Erzähle deinem Webdesigner von deiner Marke, deiner Philosophie und was du mit deiner Website erreichen willst. Je mehr Informationen er hat, umso eher kann er das für dich perfekte Webdesign liefern. Erläutere ihm deine Vision und lasse ihn für dich zaubern.

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