Stelle dir Folgendes vor: Du hast gerade einen potenziellen Geschäftspartner getroffen und alles scheint super. Du bist bereit, einen Vertrag zu unterschreiben, und dann laden sie dich in ihr Büro ein – ein rostiger Transporter unter einer Brücke! Das lässt dich schon daran zweifeln, ob ihr zusammenarbeiten solltet, oder? Nun, genau so fühlen sich deine Klienten, Kunden und potenziellen Investoren, wenn sie auf einer schäbigen oder veralteten Website landen. Ich bin mir sicher, du würdest ihnen lieber eine schicke und funktionierende Website zeigen, um sie dafür zu begeistern, mit dir zu arbeiten.

Aber wie viel wird dich das kosten?

Restless Labs web design
Designwettbewerb-Gewinner für Restless Labs von Mike Barnes.

Angesichts der Tatsache, dass 75% der Nutzer die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens nach ihrem Website-Design beurteilen, lohnt es sich beinahe immer, in eine bessere Seite zu investieren. Das Problem besteht darin, ein Webdesign zu einem Preis zu finden, der zu deinem Budget passt.

In diesem Artikel sprechen wir ehrlich und offen über die Kosten von Webdesign. Wir erklären, was du für dein Budget bekommen kannst und was dich erwartet, damit du nicht übers Ohr gehauen wirst.

Variierende Preise

Das Erste und vielleicht Wichtigste, was man bei den Kosten für Webdesign bedenken sollte, ist, dass sie komplett variieren können. Du kannst schon eine Website für 20 Euro im Jahr bekommen, aber sie wird nicht gut aussehen (oder schlimmer noch, nicht nutzbar sein). Und das ist unser Punkt: Wie gut dein Webdesign ist, hängt davon ab, wie viel du investierst, aber wie viel du investierst ist komplett dir überlassen.

minimalist web design
Webdesign von akdcreative.

Weiter unten unterteilen wir die besten Webdesign-Methoden in 3 Kategorien. Sie können auch als „tief-, mittel- und hochpreisig“ verstanden werden.

Die niedrigsten Preise für Webdesign bieten DIY-Methoden wie Vorlagen. Diese erfordern statt Geld Zeit und Gehirnschmalz. Aber wenn du eine kostenlose Vorlage verwendest und mehr aus ihr herausholen willst, täte deiner Website ein professioneller Designer ganz gut.

Die mittlere Variante und üblichste Methode ist, direkt mit einem freiberuflichen Designer an deinem Webdesign zu arbeiten. Abhängig vom Designer kann dies die ideale Balance zwischen Kosten und Qualität sein. Du musst etwas Zeit und Mühe bei der Zusammenarbeit mit deinem Designer investieren, aber dafür bekommst du etwas Einzigartiges und Individuelles.

web design for a social media app
Webdesign von Adam Bagus.

Die Kosten eines freiberuflichen Designers hängen von seinem Können ab. Ein sehr guter Designer mit jahrzehntelanger Erfahrung kostet natürlich mehr als jemand, der gerade frisch von der Uni kommt und seinen ersten Auftrag hat. Dennoch ist unter dem Strich ein Freelancer beinahe immer günstiger als eine Agentur, selbst auf dem gleichen Niveau. Agenturen bieten zusätzlichen Service, aber bei Freelancern zahlst du nur für das Design und sonst nichts.

Die höchsten Kosten für Webdesign bringen Agenturen mit sich. Sie eignen sich hauptsächlich für große Unternehmen und etablierte Firmen, kümmern sich um alles und erfordern minimalen Einsatz deinerseits. Das finale Produkt ist in der Regel großartig, das lassen sie sich auch gut bezahlen.

„Die Form folgt immer der Funktion”

web design for stock photo website
Webdesign von webagora.

Ein weiterer großer Faktor, den es bei deinen Kosten für Webdesign zu bedenken gilt, ist die Unterscheidung zwischen dem Aussehen deiner Seite und der Funktion. Verwechsle eine Seite, die gut aussieht, nicht mit einer, die tatsächlich gut ist. Die Wahrheit ist, die Funktionalität einer Seite ist immer wichtiger als ihr Aussehen. Dies geht zurück auf eine Maxime der modernen Architektur in den 1940er-Jahren, „Form follows function“ (Die Form folgt der Funktion), die besagt, dass der Zweck eines Gebäudes an erster Stelle steht und vorgibt, wie das Gebäude aussieht. Bevor du also anfängst, über das Design deiner Seite nachzudenken, solltest du zuerst herausfinden, was sie tun soll.  

Um dies noch deutlicher zu machen, ist hier ein kleiner Überblick: „Webdesign“ ist ein Oberbegriff, der ein paar Bereiche umfasst, auch wenn diese sich teilweise überlappen:

Venn diagram showing overlap of design disciplines
So überlappen sich die Webdesign-Bereiche
  • User Interface (UI) Design: Die Steuerungen auf deiner Seite; wie einfach/schwer ist es für Besucher, sich auf deiner Seite zu bewegen, mit ihr zu interagieren und Aufgaben zu erledigen.
  • Grafikdesign (Visual): Die Fähigkeit, durch Visuelles zu kommunizieren (einschließlich Bildern, Farbschemata, Buttons, Icons und Typografie), imstande Conversions zu erhöhen, die Markenpersönlichkeit darzustellen und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern, indem man Einfluss darauf nimmt, was deine Nutzer zuerst sehen.
  • User Experience (UX) Design: Wie sich der Nutzer fühlt, während er die Seite nutzt: Ist das Erlebnis intuitiv oder frustrierend, entspannend oder nervig?

Im Endeffekt hat das UI-Design deiner Seite höchste Priorität. Denke zuerst an die Funktionalität, statt an die Form; was soll deine Seite tun, nicht, wie soll sie aussehen. Versteh uns nicht falsch, Visuals sind essenziell für gutes Webdesign – aber sie sollten erst angegangen werden, nachdem die Nutzerfreundlichkeit deiner Seite gemeistert wurde.

Dies ist auch kein allgemeiner Ratschlag. Der Zweck deiner Seite bestimmt die Kosten für dein Webdesign. Komplexe Benutzeroberflächen, zusätzliche Funktionen und Seiten tragen alle zu deinen Kosten für Design und Entwicklung bei. Dies gibt Aufschluss darüber, welche Methode für dein Budget am effizientesten ist.

Deine 3 effektivsten Webdesign-Optionen

web design for a green energy business
Webdesign von Iconic Graphics.

Da wir nun einige Hintergründe dazu erläutert haben, wie man entscheidet, welche Herangehensweise für Webdesign man wählt, lass uns jede Methode einzeln durchgehen. Hier kannst du sehen, wohin dein Geld fließt, was du erwarten kannst und für welche Art Unternehmen sie am besten funktioniert. Wir haben zudem ein paar Tipps, wie du das meiste aus deiner Entscheidung herausholst.

Anmerkung: Die Preise enthalten keine Dinge wie Entwicklung, Hosting, Wartung oder andere Gebühren.

1. DIY mithilfe einer Vorlagenseite

Preisspanne: 0 – 300 €

Seiten wie WordPress, Wix, Squarespace, Weebly und Shopify führen in eine neue Ära des DIY-Webdesigns und ermöglichen es jedem, seine eigene Seite zu minimalen Kosten zu betreiben.

Die erste Entscheidung, die du triffst, ist, welchen Anbieter du nutzt. Die verschiedenen Seiten sprechen unterschiedliche Stile und Branchen an; Shopify ist ausschließlich für E-Commerce, WordPress hat eine große Community an Drittanbieter-Designs für mehr Personalisierung etc.

Screenshot of Wix
Website-Builder wie Wix unterteilen eine Website in ihre Einzelteile und lassen dich entscheiden, wie du jedes einzelne handhabst.

Diese Seiten zielen auf Menschen mit wenig oder keinem Vorwissen in Design ab, daher dreht sich bei ihrer Nutzbarkeit alles darum, dass sie so einfach wie möglich zu bedienen sind, oftmals mit einer Drag-and-Drop-Funktion. Unerfahrenheit in Sachen Design sollte dich nicht davon abhalten, diese Seiten zu nutzen, aber wenn du fortgeschrittene Designtechniken benötigst, solltest du dir Zeit nehmen, selbst etwas darüber in Erfahrung zu bringen und zu lernen.

Diese Seiten vereinfachen einen solch komplexen Prozess durch Vorlagen. Die meisten dieser Seiten sind um Vorlagen, gegebenen Themes und Add-ons herum aufgebaut. Du wählst entweder aus einer Reihe dieser Voreinstellungen oder lädst die speziellen Optionen und Funktionen herunter, die du möchtest.

Der Nachteil besteht darin, weniger Personalisierungsoptionen zu haben. Wenn du neue oder originelle Ideen hast, können Vorlagen die Kreativität unterdrücken; du bist auf das beschränkt, was zuvor bereits gemacht wurde. Obwohl du manchmal die perfekte Vorlage findest oder notdürftig etwas zusammenzimmern kannst, das nah an deiner Vorstellung ist, wirst du meistens enttäuscht zurückbleiben, nachdem du stundenlang Listen durchgegangen bist. Noch schlimmer, es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass andere Seiten (sogar Konkurrenten) exakt die gleichen Teile wie du verwenden.  

clean web design for Viking
Zu entscheiden, wie du dein Webdesign erstellst, ist ein Abenteuer für sich. Webdesign von arosto.

Die Kosten für Vorlagen und Add-ons variieren stark, wobei die ganz einfachen umsonst sind. Eines der größten Missverständnisse ist, dass all diese DIY-Seiten komplett kostenlos sind, denn oftmals bezahlt man für neue Komponenten, Themes oder Add-ons. Diese Seiten verstecken ihre besten „Designteile“ hinter einer Bezahlschranke oder verlangen einfach einen höheren Preis für die Standardkomponenten. Einige Seiten wie WordPress erlauben Add-ons von Drittanbietern, die so viel verlangen können, wie sie wollen.  

Um einen genauen Preis für dein Webdesign zu kalkulieren, bringe die Kosten für die Komponenten, Add-ons, Vorlagen oder Themes in Erfahrung, die du benötigst. (An dieser Stelle kommt es uns zugute, im Vorhinein eine Übersicht aller nötigen Funktionen erstellt zu haben.) Manchmal ist das, was du brauchst, zu teuer oder nicht einmal verfügbar, also plane früh genug, damit es später keine Überraschungen gibt.

geometric blue and black web design
Webdesign von malzi.

Funktioniert am besten für…

Grundsätzlich funktioniert diese Methode am besten für Unternehmen, die gerade am Anfang stehen oder Seiten, die nur grundlegende Bedürfnisse haben. Einfache Landingpages, Online-Shops für „Wochenendurlauber“, Portfolio-Seiten – Nichts, was eigenhändig ein Unternehmen auf lange Sicht unterstützen kann. Während diese Seiten ein guter Anfang für jemanden sind, der ein extrem knappes Budget hat, haben wir festgestellt, dass die meisten Unternehmen innerhalb der ersten Jahre weg von einer Vorlage und hin zu einer anderen Methode wechseln.

Pro-Tipp:

Wenn du noch etwas Geld übrig hast, kannst du einen Designer engagieren, der dir hilft, deine selbstgemachte Seite zu individualisieren. Einen Designer zu engagieren, um dir zu helfen, an deiner Vorlage zu arbeiten, kostet weniger, als eine komplette Seite in Auftrag zu geben. Die Qualität wird besser sein, als wenn du es selbst machst. Dies trifft besonders zu, wenn du einen Designer engagierst, der sich auf deine Plattform spezialisiert hat; WordPress hat beispielsweise eine weitreichende Bibliothek an Add-ons, daher wäre es hilfreich, jemanden zu engagieren, der weiß, wonach er suchen muss.

The Next Big Thing web design
Designwettbewerb-Gewinner, eigens für WordPress erstellt, von Ink’d.

Du solltest zumindest darüber nachdenken, einen Designer zu engagieren, der an deinen Branding-Materialien wie Logo oder Markenidentität arbeitet. Ein aufpoliertes Logo oder ein professionell zusammengestelltes Farbschema können einer selbst gemachten Seite ein klein bisschen zusätzliche Qualität und Klasse verleihen, also stelle sicher, dass dein Logo von einem professionellen Designer erstellt wird.

2. Engagiere einen freiberuflichen Webdesigner

Preisspanne: 500 – 5.000+ €

Die üblichste Methode, für ein Webdesign einen Freelancer zu engagieren, bietet die perfekte Balance zwischen Kosten und Qualität des Produkts. Es ist ein guter Mittelweg zwischen alles selber machen und überhaupt nichts machen.

Monroe King web design
Designwettbewerb-Gewinner für Monroe King von KR Designs.

Einen Freelancer zu engagieren ist mehr eine Zusammenarbeit als Outsourcing. Du oder jemand in deinem Team muss die Vorstellung deines Unternehmens erklären. Etwas Wissen in Sachen Design hilft bei der Kommunikation.

Darüber hinaus müssen du und dein Unternehmen zuerst wissen, was ihr wollt, mit realistischen Erwartungen und bewussten Designentscheidungen. Wenn du alle deine Designentscheidungen deinem Freelancer überlässt, stehen die Chancen hoch, dass es komplett anders wird, als du es erwartet hast. Aber sei dir sicher, ein professioneller Designer wird etwas kreieren, das sowohl funktional als auch gut aussehend ist.

minimalist black and white web design
Webdesign von Mila Jones Cann.

Abhängig von der von dir gewünschten Funktionalität musst du eventuell auch einen Entwickler finden. Entwickler kümmern sich um die technischen Aspekte beim Aufbau einer Seite, während Designer sich um die Sachen kümmern, die du siehst und mit denen du interagierst. Entwicklung ist ein zusätzlicher Kostenfaktor, den das Engagieren eines Freelancers mit sich bringt (es sei denn, du engagierst einen Designer, um auf einer DIY-Plattform zu arbeiten). Die Kosten für Entwickler liegen im Schnitt zwischen 75 – 300 € pro Stunde, können aber günstiger sein, wenn du einen Freelancer im Ausland beschäftigst.

simple romantic web design
Webdesign von Webwooter.

Manchmal kannst du einen Designer engagieren, der auch Entwickler ist. Kläre mit deinem Designer, welchen Service er anbietet.

Die Kosten für einen freiberuflichen Webdesigner hängen vom Arbeitsaufwand und dem Können des Designers ab. Je mehr Seiten du brauchst, umso mehr Arbeit muss erledigt werde. Somit sind die Kosten des Webdesigns höher. Wenn du viele Seiten mit derselben Struktur und demselben Look benötigst, besteht eine Möglichkeit, den Preis einzudämmen, darin, einen Designer zu engagieren, um „Vorlagen“ zu erstellen, die du selbst mit Inhalten füllst. Wenn du zum Beispiel einen Online-Shop hast, könntest du einen Designer engagieren, um eine einzelne Vorlage für eine Produktseite zu erstellen, die du für jedes Produkt nutzen kannst.

Wenn du mehr Wartung benötigst als normal, solltest du darüber nachdenken, einen internen Designer zu engagieren. Freelancer funktionieren für die meisten Seiten am besten, aber eine Minderheit von Seiten benötigt ständige Aktualisierungen und Überarbeitungen.

Matt Brown web design
Designwettbewerb-Gewinner für Matt Brown von 2ché.

Funktioniert am besten für…

Als Mittelweg ist das Engagieren eines freiberuflichen Webdesigners für die meisten Unternehmen die klügste Wahl. Die meisten Unternehmen haben Bedürfnisse, die in die Möglichkeiten von Freelancern fallen; die einzige Ausnahme sind Unternehmen mit spezifischen Funktionen oder übermäßig komplexen Bedürfnissen.

Einen Freelancer zu engagieren ist auch eine gute Idee für Unternehmen, die groß genug sind, um normale Designarbeiten zu benötigen, aber zu klein, um einen internen Designer einzustellen. In vielerlei Hinsicht ist ein Freelancer ein Übergangsschritt, bevor man ambitioniertere Ziele anstrebt.

web page with tile design
Webdesign von akdcreative.

Pro-Tipp:

Wir haben viel darüber gesprochen, was ein Freelancer tun kann, aber der schwierigste Teil beim Engagieren eines Freelancers ist der tatsächliche Einstellungsprozess. Zunächst einmal ist es schwierig, das Können eines Designer zu beurteilen, wenn man sich mit Design nicht auskennt, aber gerade Menschen, die nicht viel von Design verstehen, profitieren am meisten von freiberuflichen Designern. Dann sind da noch die Details, wie beispielsweise wo man sie findet und zu wissen, welche Kosten angemessen sind. Um diesen Prozess einfacher zu machen ist hier ein Artikel darüber, wie man einen freiberuflichen Designer findet und engagiert.

web design for Peredrift
Webdesign von Anton Siribaddana.

Wenn du wirklich den besten Designer in deiner Preisspanne finden möchtest – oder einfach den Stress, einen Designer zu engagieren, umgehen willst – suche in unserer Datenbank mit Webdesignern nach dem passenden und beginne noch heute, mit ihm zu arbeiten.

Wenn du bereits weißt, wonach du suchst, macht es unser persönliches Bewertungssystem leicht, Designer nach Können und Spezialgebiet zu suchen. Du kannst Ergebnisse sogar nach deinen eigenen Kriterien filtern, so dass du lediglich nach Stilen suchen musst, die dich ansprechen.

Auf dich wartet ein wunderschönes Webdesign!
Du musst nur den perfekten Designer finden.

Für den Fall, dass du immer noch nach Ideen und Inspiration dazu suchst, welche Art Design du möchtest, sieh dir die Option Designwettbewerb an. Durch den Crowdsourcing-Ansatz erhältst du Dutzende Designbeispiele basierend auf deinen Vorgaben, wodurch du eine Vielzahl von Optionen zu sehen bekommst, bevor du einen Deal abschließt.

3. Arbeite mit einer Agentur

Preisspanne: 3.000+ €

Eine Agentur ist die beste Option, die man für Geld bekommen kann (obwohl die Qualität der verschiedenen Agenturen variiert). Eine Agentur für das Design deiner Seite zu engagieren gibt dir das volle Programm, aber zu Kosten, die manchmal bis in den sechsstelligen Bereich gehen können.  

web design agency
Agenturen haben zumeist ein ganzes Team, das für dich arbeitet – dieses musst du allerdings auch zahlen. Via Pexels.

Zusätzlich zum eigentlichen Designtalent fließt das Geld in weitere Vorteile. Das Schöne an Agenturen ist, dass ein ganzes Team für dich arbeitet, statt eines einzelnen Angestellten. Das bedeutet, dass du individuelle Spezialisten bekommst – einen eigenen Grafikdesigner, UX-Designer, Autoren, SEO-Engineer, Entwickler, etc. Dieses Format tendiert dazu, komplettere Ergebnisse zu produzieren als jemand, der alles allein macht. Du bekommst wie gesagt das komplette Paket.

Der weitere große Vorteil von Agenturen ist, sobald du sie für ein Projekt engagiert hast, ist deine Arbeit mehr oder weniger getan. Du kannst immer noch ihren Fortschritt im Auge behalten und Anmerkungen machen, aber du musst dich nicht mit der täglichen Arbeit oder Problemen auseinandersetzen.

jewelry web design
Wenn du JA zu einer Agentur sagst, werden sie all deine Webdesign-Träume wahr werden lassen. Aber vergiss nicht, auf das Preisschild zu gucken. Webdesign von galinka.

Wenn du allerdings die falsche Agentur wählst, können sich diese „Vorteile“ gegen dich wenden. Wähle eine Agentur, die zu dem von dir gewünschten Stil passt. Denke auch daran, dass manchmal zu viele Köche den Brei verderben. Und wenn du lieber mit anfasst, kann es frustrierend sein, nicht involviert zu sein.

Wenn du daran interessiert bist, eine Design-Agentur zu engagieren, solltest du wie immer deine notwendigen Funktionen zusammenfassen, um zu ermitteln, ob die hohen Kosten gerechtfertigt sind. Die meisten Seiten benötigen keine so intensive Behandlung. Wenn du aber beispielsweise ein Content Management System (CMS) benötigst, um all deine Anforderungen an die Nutzerfreundlichkeit zu managen, ist das ein bisschen viel für einen einzelnen Freelancer.

web design for a content service
Eine Agentur kann so ziemlich alles für dich tun, angefangen beim Webdesign über das Branding bis hin zum Erstellen von Content. Webdesign von Iconic Graphics.

Funktioniert am besten für…

Neben großen Unternehmen und Konzernen sind Agenturen auch die beste Option für Unternehmen mit komplexen Anforderungen. Websites, die experimentelle Technologien verwenden oder übermäßig viele Seiten hosten, erfordern die zusätzlichen Hände einer Agentur. Wenn dein Projekt sich eher innerhalb der normalen Anforderungen an Webdesign bewegt, sollte ein Freelancer in der Lage sein, dies zu einem Bruchteil der Kosten zu bewältigen.

Pro-Tipp:

Frage Agenturen nach einer Aufschlüsselung des Preises, um sicherzustellen, dass du nur für die Dienste bezahlst, die du brauchst. Manche Agenturen lagern selbst ihre Arbeit an Freelancer aus und berechnen ihren Klienten die Kosten dafür, dass sie sich um alles kümmern. Wenn du kein Problem damit hast, dies selbst zu machen, könntest du ohne Probleme diese Gebühr umgehen, indem du selbst einen Freelancer oder anderen Spezialisten engagierst. Mit anderen Worten wähle aus, für welchen Service du Freelancer nutzt und für welchen eine Agentur. So bekommst du immer den besten Deal.

Erkenntnis: Wisse, wo du suchen musst

web design with custom graphics
Webdesign von MercClass.

Wir haben die wichtigsten Webdesign-Methoden in 3 grundlegende Kategorien unterteilt, um die Kosten für Webdesign verständlicher zu machen, aber die Wahrheit ist, dass die Qualität innerhalb jeder dieser Kategorien stark variiert. Manche Top-Designer kosten mehr als eine der günstigeren Agenturen; manche DIY-Seiten kosten mehr als ein Freelancer.

Es reicht nicht, deine Methode zu wählen, du musst die richtige Plattform, den richtigen Freelancer oder die richtige Agentur in der Menge finden. Aber wieder einmal gilt: Im Vorhinein zu wissen, was du brauchst, macht alle nachfolgenden Entscheidungen leichter, einschließlich das Finden des passenden Designers für dich.

Auf dich wartet ein wunderschönes Webdesign!
Du musst nur den richtigen Designer finden.